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Bündnis 90 / Grüne Obermichelbach

 Obermichelbach - Gemeinderat -
 Thema: der Kinderhort.

   

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Der Kinderhort wird erstes Schmuckstück im neuen Obermichelbacher Ortskern.

Ortskern ObermichelbachObermichelbach erwacht aus dem Dornröschenschlaf.
In den vergangenen 20 Jahren hat der Gemeinderat mit Hilfe der Erlöse aus den Baugebieten viel "Tafelsilber" angeschafft, es aber nicht geputzt und gepflegt. Daraus ist ein gewaltiger Investitionsstau entstanden, der jetzt abgebaut werden muss - Obermichelbach steht nicht finanziell gut da, sondern hat wenig Schulden auf Grund maroder, ungepflegter und teils baufälliger eigener Gebäude.

 

Die Gemeinde kaufte u. a.

  • die Burgstallstraße 3 (Grieche, Metzger plus Nebengebäude)
  • die Burgstallstraße 5 (Wohnhaus; Amici)
  • die »Burgstallstraße 6 (Wohnhaus und Nebengebäude)
  • die Burgstallstraße 14 (ca. 5000 m² Grund, Zwetschgerli, Scheune [»Bild])

Lediglich die für über 5 Millionen Mark errichtete Bürgerhalle ist in dieser Zeit ein Zeichen der Moderne.

Schritt 1: Scheune wird Kinderhort
In diesem Jahr wird aus der Scheune in der Burgstallstraße 14 ein Kinderhort - so hat es der Obermichelbacher Gemeinderat mehrheitlich beschlossen. Auf knapp 280 m² Nutzfläche entstehen nach den Plänen von der Architektin, »Frau Bort, 2 Gruppenräume, ein Mehrzweckraum, 2 Hausaufgabenzimmer und eine Küche nebst Bastel- und Essbereich [»zum Plan]
Das Obergeschoss der Scheune wird im ersten Ansatz nicht ausgebaut, aber es wird Platz für eine Treppe sowie ein Aufzug eingeplant, falls im Obergeschoss später mal z.B. die Kirche einziehen möchte - denn auch sie hat Raumbedarf  - vor allem barrierefrei - angemeldet.
2010 werden im Kinderhort aber erst mal die Kinder aus dem Kindergarten "geparkt", denn das in den 70ger Jahren errichtete Gebäude muss generalsaniert werden.

Schritt 2: Überplanung des gesamten Anwesens Burgstallstraße 14
Die Planung des Gesamtareals liegt in den Händen von Landschaftsarchitekt und Städteplaner »Peter Markert, der als ersten Gedankenansatz vorschlug,
- nordöstlich Wohngrundstücke auszuweisen
- den mittleren Bereich für eine großzügige Friedhofserweiterung zu nutzen
- das nordöstliche Eck ebenfalls für Wohnbebauung zu verkaufen
- und die bestehenden Gebäudefreiflächen u.a. für einen Generationentreffpunkt zu gestalten.
Diese Überlegungen sind allerdings noch sehr grob und müssen fein ausgearbeitet werden - denn die Gemeinde benötigt z.B. dringend eine Aussegnungshalle und ordentliche Unterstellplätze für Dinge wie Marktstände, Kärwa-Umzugswagen etc.

Haushaltsberatungen stehen vor der Tür
Da beißt die Maus keinen Faden ab: die Finanzlage von Obermichelbach wird in den kommenden Jahren kritischer - eben weil so viel angeschafft wurde, aber  - teils entgegen den Beschlüssen des Gemeinderates - nichts renoviert, repariert oder gar saniert wurde - nur Flickwerk.
Zwar kann die Gemeinde noch Bauland verkaufen (Burgstall-14/ Kirchenweg bzw. zwischen Ortsrand und Gewerbegebiet Süd ) und dieses Geld in die Sanierung bestehender Gebäude stecken, aber es darf bezweifelt werden, dass diese Erlöse reichen werden. Da holen uns die Sünden der Vergangenheit ein.

In den jetzt startenden Haushaltsberatungen wird es sich zeigen, ob und wie einig sich der Gemeinderat ist. Dass es eine Lösung geben wird, die in die Zukunft zeigt, ist sicher. Nicht sicher ist, dass diese Entscheidung einstimmig fallen wird.
 

 

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