
Die alte Scheune wird Hort für
Obermichelbach.
Nur gegen eine Stimme entschied sich der
Gemeinderat, die Scheune auf der Burgstallstraße
14 zu erhalten und darin einen Kinderhort
einzurichten.
Dazu wird die äußere Hülle saniert und innen ein
moderner Neubau quasi hinein gepackt, so dass es
von außen wie die große, alte Scheune wirkt,
innen aber dem Stand der heutigen Zeit
entspricht.
Ein Abriss der Scheune und an der gleichen
Stelle einen Hort-Neubau zu errichten würde fast
das gleiche kosten - aber gleichzeitig einen
unverwechselbaren Bestandteil des alten
Ortskernes von Obermichelbach vernichten.
Das Architektenbüro wurde mit den entsprechenden
Planungen beauftragt, so dass bei optimalem
Fortschritt Ende 2009 der Umbau fertig gestellt
sein könnte. Anschließend würde der Kindergarten
dort vorübergehend platziert, da dieser 2010
saniert werden soll. Nach Abschluss dieser
Maßnahme wird die Scheune dann endgültig zum
Hort.
Ökologisches Nahwärmenetz in Obermichelbach?
Revolution!
Auf Antrag der Freien Wähler wird jetzt geprüft,
ob alle Gebäude, die der Gemeinde im Ortskern
gehören, über ein Nahwärmenetz mit Heizenergie
versorgt werden können, das wiederum mit
nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Hackschnitzel)
befeuert wird.
Im Sommer soll die Warmwasserzubereitung dann
weitgehend über neu zu errichtende
Sonnenkollektoren geschehen.
Diese Investitionen wären schon ein
Quantensprung für unser Dorf, das sich in der
Vergangenheit zu wenig darum gekümmert hat,
womit eigentlich die Energie erzeugt wird und ob
wir das den nachfolgenden Generationen gegenüber
verantworten können....
Mogelpackung Ökostrom von N-Ergie
beschlossen.
Doch beim Strom verfiel man wieder in die alten
Reflexe: Obermichelbach kauft - gegen das
Votum der Grünen - umetikettierten Atomstrom,
der sich auch noch "Ökostrom" nennt, beim
örtlichen Anbieter N-Ergie. Hier war wieder mal
das Geld ausschlaggebend: die rund 280.000 kWh
kosten zwar fast das gleiche wie echter
Ökostrom, die Gemeinde bekommt aber ein sattes
Drittel der Kosten durch eine so genannte
"Vertriebsunterstützung" gut geschrieben.
Überflüssiger CSU-Antrag auf ein
Jugendparlament.
CSU-Bürgermeister Hum hatte ja schon begonnen,
es einzurichten, aber es dann wieder sanft
entschlafen lassen: Das Jugendparlament bzw. die
Jugendbürgerversammlung.
Parallel zur Familienkonferenz kramte seine
Fraktion dann in Ihrer prall gefüllten
Versäumniskiste und holte diese Idee wieder
hervor.
Nun denn, im Rahmen der Familienkonferenz war
dies eh gefordert worden und soll von dort aus
realisiert werden. Da war man sich einig. Na ja,
die CSU klaubt derzeit an allen Ecken und Enden
Federn auf, um sich damit zu schmücken...
Antrag der CSU auf Ausbildungsplätze in der
Verwaltung und im Bauhof.
Aus der gleichen Kiste stammte noch der Antrag, in der
Gemeindeverwaltung wie auch im Bauhof
Jugendliche auszubilden.
Nun, in der Verwaltung ist dies nicht möglich
(Platz- und Zeitgründe) und außerdem bildet der
Landkreis derzeit mehr Nachwuchs aus als später
eingestellt werden können.
Im Bauhof wird zum 1.9.2009 ein Ausbildungsplatz
entstehen. Im Haushalt müssen dafür allerdings
etwa 45.000 Euro für die drei Jahre
Ausbildungszeit bereit gestellt werden.
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